Das Wahrzeichen unseres Dorfes ist unsere Mühle vom Typ “Großer Erdholländer”.
Im unteren Bereich der Mühle befindet sich eine Gaststätte.
Der obere Bereich der Mühle ist zum großen Teil noch im Originalzustand erhalten. Die ehemaligen Kornaufzüge, der alte Mühlstein und die beeindruckenden großen Zahnräder sind noch vorhanden.
Die Flügel sind das technische Kernstück der Windmühle. Sie sind keinesfalls lediglich flache Gitter. Vielmehr sind sie aerodynamische Gebilde, die eine elegant geschwungene Form aufweisen. Wegen der größeren Geschwindigkeit an den Flügelspitzen, muss sich die Schiefe der dem Wind zugewandten Seite zwangsläufig verringern.
Je zwei Flügelbäume, auch Ruten genannt, bilden ein Flügelpaar. Die Ruten sind im Kopf der Flügelwelle voreinander angeordnet. Man nennt das vordere Paar die Feld–, das hintere die Hausrute. Die zur Welle rechtwinklige Ebene, in der sich die Flügel drehen, heisst Windebene. Alles was davor liegt nennt man "vor dem Wind", was dahinter liegt "unter dem Wind".
In der Rute stecken in einem bestimmten so genannte Scheiden, die der aeorodynamischen Form in einem Bogen folgen. Parallel zur Rute sind daran die Saumlatten und Folgelatten befestigt. Die Vorderkante des Flügels bildet das Windbrett.
Nachdem ein Sturm im Herbst einem Mühlenflügel heftig zugesetzt hat, wurde heute mit der Instandsetzung begonnen.
Zwei Mitarbeiter der Fa. Martensen aus Oldsum sind dabei, die abgebrochenen Scheiden (durch den Flügelbaum gesteckte Hölzer) auszutauschen.
Auf diese werden dann parallel zum Flügelbaum, auch Rute genannt, die Saumlatten angebracht.
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15.12.2009